Quellen und Hintergründe

Die Idee für den Roman Menschen im Hotel entwickelte Vicki Baum laut eigener Aussage 25 Jahre lang, um sie dann in nur sechs Wochen niederzuschreiben (vgl. Baum 2019, 479). Eine erste Inspiration für Baums „L i e b l i n g s f i g u r“ (all. 1930), den Provinzbuchhalter Otto Kringelein und seine unerfreuliche Ehe mit Anna Sauerkatz in Fredersdorf, lieferte der damals 13- oder 14-jährigen Baum für ihr frühes Manuskript Die Versicherung des Adolf Kringelein das Konzerterlebnis eines hageren, schäbig gekleideten, leicht schielenden Tenors eines provinziellen Männergesangvereins mit hoher, dünner Stimme und „mächtige[m] Adamsapfel“ (Baum 2019, 452; vgl. auch Baum 2018 [1931], 212), wohl vermischt mit Zügen ihres Vaters Hermann Baum, dem Buchhalter einer Wiener Getreidefabrik (vgl. Nottelmann 2007, 145f.; Baum 2019, 451f.). In zeitgenössischen Rezensionen wurde außerdem immer wieder auf Parallelen zur Figur des Kassierers in Georg Kaisers expressionistischem Stationendrama Von morgens bis mitternachts hingewiesen, der sein Glück in der Großstadt sucht (UA 1917, Verfilmung 1920; vgl. Lothar 1930, 2; Quaresima 2016, 67f.).

Die Figur des kriegsversehrten Doktor Otternschlag weist Züge eines Nachbarn Baums in Berlin-Grunewald auf, „dem morphiumsüchtigen Kriegsinvaliden Landshoff, der in der Wohnung unter [ihr] wohnte und zumeist ‚wie ein Gespenst durchs Haus schlich‘“ (so die Erinnerung von Baums Sohn Wolfgang Lert; vgl. Nottelmann 2007, 146).

Die alternde Balletttänzerin Grusinskaja ist an die bereits auf dem Abstieg befindliche Primaballerina Anna Pawlowa angelehnt, deren „tief bedrückende[s]“ Gastspiel vor „halbleer[em]“ Haus die Autorin 1926 im Berliner Theater des Westens selbst miterlebt hatte (Baum 2019, 453; vgl. Nottelmann 2007, 146f.) und deren Autobiografie 1928 auf Deutsch erschienen war (vgl. Capovilla 2004, 95). Das Motiv des Perlenschmucks für Baums Tänzerinnenfiguren soll auf eine von ihrer Großmutter geerbte, lange Perlenkette zurückgehen, die ihr erster Ehemann Max Prels aus Geldnot wohl heimlich verkauft hatte (vgl. Baum 2019, 307; Szadkowska 2017, 126–134); es prägte bereits Baums frühe Erzählung Muschis Perlen (1911).

Bei der Gestaltung weiterer Figuren orientierte sich die Autorin an „der täglichen Ausbeute von Fotos und Nachrichten im Ullsteinhaus“ (Baum 2019, 453), wo Baum zu dieser Zeit arbeitete. Das betrifft vor allem die Kriminalhandlung um den Hoteldieb Gaigern und Generaldirektor Preysing (vgl. Baum 2019, 453). Im Frühjahr 1926 beschäftigte die Öffentlichkeit der polizeibekannte Fassadenkletterer Wilhelm Kaßner, der in das Zimmer des Schweizer Direktors Hollinger im Hotel Kaiserhof am Wilhelmplatz in Berlin-Mitte eingedrungen war. Es handelte sich um das erste, 1875 eröffnete Luxushotel Berlins, dessen Zimmer (wie in Baums Text) mit eigenem Bad, elektrischem Licht und (später auch) mit Telefonen ausgestattet waren. Der mit einem Revolver bewaffnete Eindringling konnte niedergerungen werden, wobei er allerdings aus dem Hotelfenster stürzte und von der Polizei verhaftet wurde (vgl. Nottelmann 2007, 145; Sling 1989 [1926] sowie all. 1930, wo Baum dies etwas anders und mit Bezug auf das 1890/91 entstandene, Unter den Linden gelegene Hotel Bristol erinnert, das eine eigene Hauskapelle für Salon- und Tanzmusik unterhielt). Kaßner zählte, ebenso wie Baums Gaigern, zu den sogenannten „‚Gentlemen-Verbrecher[n]‘“ der Weimarer Republik, „die aus den Reihen verarmter Intellektueller, ehemaliger Offiziere, entlassener oder zu schlecht besoldeter Beamten kamen. Sie lehnten Gewalt ab, arbeiteten mit Geschick, Können, technischer Meisterschaft, intelligenter Planung“ und imitierten dabei „die englischen und amerikanischen Meisterverbrecher, wie sie sie aus Zeitungsberichten und den Romanen von Edgar Wallace kennenlernen konnten“ (Schild 1988, 161).

Bereits 1919 machte in den Berliner Zeitungen aber auch der Hochstapler und verhinderte Schriftsteller Wilhelm Blume Schlagzeilen, der 1922 in seiner Gefängniszelle Selbstmord beging. In Suite 130 im ersten Stock des am Pariser Platz gelegenen Grandhotel Adlon hatte er einen Geldbriefträger ausgeraubt und ermordet, wozu er sich (wie Baums Gaigern) in dessen Nebenzimmer einquartiert hatte. Ab 1907 begann das Hotel Adlon dem Kaiserhof den Rang als führendes Hotel der Stadt abzulaufen, u. a. mit ausreichend Räumlichkeiten für private Vergnügungen und berufliche Belange, etwa den auch in Baums Text erwähnten Konferenz- und Lesezimmern, Wintergarten, Tee-, Rauch- und Musiksalons. Blume, ebenso gut gekleidet wie Baums durch den Ersten Weltkrieg deklassierter Baron Gaigern, war hier als Baron Hans von Winterfeldt eingeschrieben; mit dem Geld wollte er seine von den Verlagen abgelehnten literarischen Werke veröffentlichen, darunter übrigens auch ein Drama über (s)einen Mord an einem Geldbriefträger mit dem reißerischen Titel Der Fluch der Vergeltung (vgl. Böger 2018).

Der Roman Menschen im Hotel, dessen Autorin nun so berühmt war, dass sie zeitweise sogar selbst von einer kleinkriminellen Hochstaplerin imitiert wurde (laut Erinnerung von Baums Schriftstellerkollegin Joe Lederer; vgl. Nottelmann 2007, 132), verfolgt mit einer solchen Reaktion auf zeitgenössische, der Presse wie der eigenen Anschauung entnommene Ereignisse ein wesentliches Merkmal der reportagenahen Neuen Sachlichkeit. Insbesondere die geschilderten Verbrechen könnten aber auch „aus einem Theaterstück oder einem Roman entsprungen sein“ (Schild 1988, 162), zudem wurden von den Tätern journalistisch wie literarisch vermittelte Vorbilder simuliert, was erneut in Journalismus und Literatur einging – die Wirklichkeit weist also selbst kolportageartige Züge auf. Darauf macht kurze Zeit später auch der Roman Leben verboten! der mit Baums Werk vertrauten jüdischen Wiener Autorin Maria Lazar aufmerksam (vgl. Lazar 1932, 180f.), welcher 1932 nicht mehr auf Deutsch erscheinen konnte. Hier entspinnt sich ein Gespräch über die zeitgenössischen Analogien von Kolportage und Wirklichkeit bezeichnenderweise in einem Hotel zwischen Zeitungen, Detektivromanen und realen Verbrechen, allerdings mit der vorausschauend-pessimistischen Einsicht, „daß die Welt der Kolportage“ schließlich „[z]ur Weltgeschichte wird“ (Lazar 2020, 223).

Die literarische Kolportage, von der auch Lazars Roman im Sinne eines ‚Pulp Modernism‘ profitiert (vgl. Rabinowitz 2002; Earle 2009), wurde von Zeitgenossen dabei durchaus differenziert beurteilt. So attestierten ihr Bernhard Diebold und Ernst Bloch, dass gerade sie in der Lage sei, aktuellste „Gegenwart mit Jazz und Geld, mit Flugzeug und freiester Liebe“ zu thematisieren (Diebold 1928, 556; vgl. auch Vollmer 1998, 88–95) bzw. ein positives Residuum des Utopischen, ja Revolutionären zu transportieren, was die Kolportage eher mit Märchen und Traum als mit dem Kitsch verbinde (vgl. Bloch 1979 [1935], v. a. 173–181). Auch auf diese Aspekte und Wechselwirkungen der Kolportage als einem medienliterarischen Dispositiv der Moderne macht Baums Kolportageroman mit Hintergründen als wichtiger Vertreter einer „populäre[n] Ästhetik“ aufmerksam, „welche sich mit den tradierten Begriffen ‚engagierter‘ oder ‚autonomer‘ Kunst nicht fassen lässt und dennoch eine eigene Geschichte ausgebildet hat, die kaum erforscht ist“ (Klaue 2011, 20).

Mit der Randfigur eines die Morgenzeitungen an das Hotel ausliefernden ‚Kolporteurs‘ reflektiert Baums Text dabei sowohl auf die Etymologie des Begriffs ‚Kolportageliteratur‘ (als ursprünglich von Hausierern vertriebenen Texten) wie auf die Bedeutung des Massenmediums Zeitung in der Weimarer Republik – einem Medium, das nicht zuletzt für die erfolgreiche Popularisierung ihres Romans durch seinen Vorabdruck in der auflagenstarken Berliner Illustrirten Zeitung verantwortlich war. Hier wurde der literarische Text flankiert von journalistischen Texten und Bildern, die mit Boxkämpfen, Filmbörsen oder der Gestaltung des Flughafens Tempelhof die gleichen Themen verhandelten wie Baums Roman. Dadurch wurde nicht nur der (neusachliche) Authentizitätsgrad des literarischen Produkts gesteigert, sondern umgekehrt auch der bis heute in Büchern, Filmen und Serien (re)produzierte Glamourfaktor der Großstadt Berlin in den 1920er Jahren als modernistischer europäischer Metropole befördert.

Spektakuläre Schauplätze und zeitgenössische Ereignisse

Zeitungsausgaben erschienen in Berlin mehrmals am Tag und liegen in Baums Roman überall im Hotel aus, das zudem einen eigenen Zeitungsstand unterhält. Durch Presseerzeugnisse werden die Figuren bis zum Überdruss mit permanenten, im Vergleich mit der Wirklichkeit indes enttäuschenden Nachrichten aus aller Welt (bis in die Fredersdorfer Provinz hinein) sowie mit geschäftswichtigen Informationen über (rückläufige) Börsenkurse versorgt. So werden aber auch wesentliche Impulse für die Romanhandlung gesetzt: Durch die (international lancierte) Zeitungsreklame für die russische Tänzerin Grusinskaja weiß Gaigern überhaupt erst vom Aufbewahrungsort ihrer Perlen; erst Flämmchens Aktfoto in einem illustrierten Magazin weckt Preysings Interesse an ihr; durch die wohl unvermeidliche Zeitungsnachricht ihrer nächtlichen Begegnung befürchtet dieser einen Skandal und die Ehescheidung, bevor seine bürgerliche Existenz schließlich vernichtet wird durch die unmittelbare journalistische Verbreitung der Zeugenaussagen Flämmchens und Kringeleins über seine Schuld am gewaltsamen Tod Gaigerns.

Felix, der symbolträchtige, Glück verheißende Vorname des Hochstaplers Gaigern verweist darüber hinaus auf den ebenso genannten Protagonisten der Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull von Baums Förderer Thomas Mann (vgl. Capovilla 2004, 94), dem sie 1922 ihren Novellenband Die andern Tage gewidmet hat. Der erste Teil des Felix Krull erschien zeitgleich mit Baums Novellenband im Wiener Rikola-Verlag und war durch die äußerst populären, 1905 publizierten Memoiren des rumänischen „Hochstapler-Star[s]“ und medienwirksamen (Berliner) Hoteldiebs Georges Manolescu inspiriert (Porombka 2001, 33). Sie wurden 1920, 1929 und 1932/33 gleich dreimal für das deutsche Kino verfilmt. Verfasst hatte Manolescu sie während seines Aufenthalts in der Irrenanstalt der Stadt Berlin zu Dalldorf, auf die auch in Baums Roman angespielt wird (vgl. Friedlaender 1920).

Folgt man zudem den Anspielungen in den Zeitungslektüren Otternschlags auf den Rifkrieg in Marokko, Lindberghs Ozeanflug und das Gulang-Erdbeben in China, dann lässt sich die Handlungszeit des Romans, entgegen anderslautender Spekulationen (vgl. Nottelmann 2002, 194, Anm. 67), recht präzise im Jahr 1926/27 verorten, womit auch das Pawlowa-Gastspiel wie Kaßners Hoteleinbruch in Berlin koinzidieren. Vermischt wird dies mit den im Veröffentlichungszeitraum aktuellen Gefahren von Arbeitslosigkeit und sozialem Abstieg im Vorfeld des Börsencrashs von 1929. In ihrer Autobiografie betont die Autorin diesen sozialkritischen Aspekt ihres Textes: er sei „zu Beginn der großen Weltwirtschaftskrise der Dreißigerjahre“ angesiedelt, „in der sich die Kluft zwischen Besitzenden und Besitzlosen verbreiterte“ (Baum 2019, 457).

Durch ihren Artikel Als Stubenmädchen im Hotel lancierte Baum zunächst die Information, sie sei „studienhalber […] in einem großen Berliner Hotel tätig“ gewesen (Baum 1930, o. S.), um Insiderwissen über die Arbeitsbedingungen in einem Grandhotel zu erhalten. Abgedruckt im Programmheft zur Berliner Uraufführung der Theaterfassung von Menschen im Hotel 1930, floss diese ‚Beglaubigung‘ des fiktionalen Realitätsgehalts durch eigene Recherchen vor Ort in die zeitgenössischen Rezensionen ebenso ein wie in spätere populär- und literaturwissenschaftliche Abhandlungen (vgl. z. B. Bauer 1930; Anonym 1930, 10; Becker 1999/2000, 193, Anm. 30 sowie dazu Gruber 2007, 103; Nottelmann 2007, 144f.). Um sich von solch reportagenahen literarischen Konkurrenten des in den 1920er Jahren boomenden Hotelgenres abzugrenzen, entlarvte Baum diese (Ullstein’sche) Werbetaktik im Stil ihres Vorgängerromans stud. chem. Helene Willfüer später jedoch als ‚Fake‘: „Ich würde gar nicht auf den Gedanken kommen, hinter die Kulissen eines Hotels zu gucken, am wenigsten hinter die eines bestimmten Hotels“ (Baum 2019, 479), denn: „Mein Hotel war nichts Wirkliches, es hatte nichts mit dem ‚Adlon‘ oder dem ‚Eden‘ zu tun, obwohl es ganz bestimmt in Berlin stand. Es war eher ein Kompositum all der europäischen Hotels, die ich kannte“ (Baum 1947, 5).

Eine wiederum journalistisch vermittelte Quelle für Baums Kenntnisse von der „Hinterfassade des Hotels“ (all. 1930), dem ermüdenden, monotonen Dienst des Personals, den strengen Kontrollen und Hierarchien sowie einer zwischen Beflissenheit und Verachtung changierenden Haltung gegenüber den Gästen mit ihren jeweiligen Marotten, könnte allerdings der erste Teil von Maria Leitners desillusionierender US-amerikanischer Reportage Das Mekka der Europamüden. I. Als Scheuerfrau im größten Hotel der Welt gewesen sein. Der Text erschien 1925 im Magazin Uhu des Ullstein Verlags, für den Baum ein Jahr später selbst als Zeitschriftenredakteurin zu arbeiten begann (vgl. Leitner 1925; King 1988, 158).

Julia Bertschik

 

Literatur

  • all. 1930 - all.: Vicki Baum ist heute aus Afrika nach Wien gekommen. Aus dem „kältesten Erdteil“ zu ihrer Premiere. In: Wiener Allgemeine Zeitung, 11.5.1930, 3.
  • Anonym 1930 - Anonym: Theater und Kunst. In: Illustrierte Kronen-Zeitung, 13.5.1930, 10f.
  • Bauer 1930 - Julius Bauer: Sprechfilm im Deutschen Volkstheater oder „Menschen im Hotel“. In: Der Morgen, 12.5.1930, 8.
  • Baum 1911 - Viki [!] Baum: Muschis Perlen. In: Die Muskete 13, 324, 14.12.1911, 82.
  • Baum 1930 - Vicki Baum: Als Stubenmädchen im Hotel. In: Magazin des Theaters am Nollendorfplatz. Ludwig Klopfer. Spielzeit 1930 [Programmheft zum Theaterstück Menschen im Hotel], o. S.
  • Baum 1947 - Vicki Baum: Einleitung [1946]. In: Dies.: Hier stand ein Hotel. Zürich 1947, 5–7.
  • Baum 2018 - Vicki Baum: Ich wundere mich [1931]. In: Dies.: Makkaroni in der Dämmerung. Feuilletons. Hg. v. Veronika Hofeneder. Wien 2018, 210–213.
  • Baum 2019 - Vicki Baum: Es war alles ganz anders. Erinnerungen [1962]. Köln 22019.
  • Becker 1999/2000 - Sabina Becker: Großstädtische Metamorphosen. Vicki Baums Roman Menschen im Hotel. In: Jahrbuch zur Literatur der Weimarer Republik 5, 1999/2000, 167–194.
  • Böger 2018 - Helmut Böger: Mord im Adlon. Die wahre Geschichte eines mörderischen Hochstaplers. München 2018.
  • Bloch 1979 - Ernst Bloch: Über Märchen, Kolportage und Sage. In: Ders.: Erbschaft dieser Zeit [1935]. Frankfurt/Main 1979, 168–186.
  • Capovilla 2004 - Andrea Capovilla: Entwürfe weiblicher Identität in der Moderne. Milena Jesenská, Vicki Baum, Gina Kaus, Alice Rühle-Gerstel. Studien zu Leben und Werk. Oldenburg 2004.
  • Diebold 1928 - Bernhard Diebold: Kritische Rhapsodie 1928. In: Die neue Rundschau XXXIX, II, 1928, 550–561.
  • Earle 2009 - David M. Earle: Re-Covering Modernism: Pulps, Paperbacks, and the Prejudice of Form. Farnham 2009.
  • Friedlaender 1920 - Hugo Friedlaender: Manolesco, der König der Diebe vor Gericht. In: Ders.: Interessante Kriminal-Prozesse von kulturhistorischer Bedeutung. Darstellung merkwürdiger Strafrechtsfälle aus Gegenwart und Jüngstvergangenheit. Nach eigenen Erlebnissen. Bd. 9. Berlin 1920, 5–12.
  • Gruber 2007 - Eckhard Gruber: Weder Adlon noch Eden – sondern Ullsteinhaus, dritter Stock. Die Entstehung von Vicki Baums Bestseller „Menschen im Hotel“. In: Grand Hotel. Bühne der Literatur. Hg. v. Cordula Seger und Reinhard G. Wittmann. München und Hamburg 2007, 101–111.
  • King 1988 - Lynda J. King: Best-Sellers by Design. Vicki Baum and the House of Ullstein. Detroit 1988.
  • Klaue 2011 - Magnus Klaue: Poetischer Enthusiasmus. Else Lasker-Schülers Poetik der Kolportage. Köln u. a. 2011.
  • Lazar 1932 - Maria Lazar: Kitsch mit Herzblut. In: Die Wiener Weltbühne I, 3, 1932, 179–182.
  • Lazar 2020 - Maria Lazar: Leben verboten! Ein Roman [1932]. Hg. v. Johann Sonnleitner. Wien 2020.
  • Leitner 1925 - Maria Leitner: Das Mekka der Europamüden. I. Als Scheuerfrau im größten Hotel der Welt. In: Uhu [1], 12, September 1925, 8–16.
  • Lothar 1930 - Ernst Lothar: Theater als angelegter Bluff, oder: Wunschtraumerfüllung für Nähmädchen. Vicki Baum: „Menschen im Hotel.“ – Deutsches Volkstheater. In: Neue Freie Presse. Morgenblatt, 13.5.1930, 1–3.
  • Nottelmann 2002 - Nicole Nottelmann: Strategien des Erfolgs. Narratologische Analysen exemplarischer Romane Vicki Baums. Würzburg 2002.
  • Nottelmann 2007 - Nicole Nottelmann: Die Karrieren der Vicki Baum. Eine Biographie. Köln 2007.
  • Porombka 2001 - Stephan Porombka: Felix Krulls Erben. Die Geschichte der Hochstapelei im 20. Jahrhundert. Berlin 2001.
  • Quaresima 2016 - Leonardo Quaresima: Menschen im Hotel. Ein multipler Text. In: Film-Bühne Hotel. Begegnungen in begrenzten Räumen. Redaktion: Swenja Schiemann und Erika Wottrich. München 2016, 61–78.
  • Rabinowitz 2002 - Paula Rabinowitz: Introduction: On Pulp Modernism. In: Dies.: Black & White & Noir. America’s Pulp Modernism. New York 2002, 1–22.
  • Schild 1988 - Wolfgang Schild: Berühmte Berliner Kriminalprozesse der zwanziger Jahre. In: Rechtsentwicklungen in Berlin. Acht Vorträge, gehalten anläßlich der 750-Jahrfeier Berlins. Hg. v. Friedrich Ebel und Albrecht Randelzhofer. Berlin und New York 1988, 121–192.
  • Sling 1989 - Sling [d. i. Paul Schlesinger]: Der Fassadenkletterer [1926]. In: Ders.: Der Fassadenkletterer vom „Kaiserhof“. Berliner Kriminalfälle aus den zwanziger Jahren. Hg. v. Ruth Greuner. Berlin 1989, 127–131.
  • Szadkowska 2017 - Dobrosława Szadkowska: „Ruhm bringt immer Einsamkeit“. Zum Leben und Werk von Vicki Baum. Warszawa 2017.
  • Vollmer 1998 - Hartmut Vollmer: Liebes(ver)lust. Existenzsuche und Beziehungen von Männern und Frauen in deutschsprachigen Romanen der zwanziger Jahre. Erzählte Krisen – Krisen des Erzählens. Oldenburg 1998.